Im August konnte ich nicht an das Pensum von Juli anknüpfen, dafür aber das beste aus den Situationen machen. Das Nadelöhr aus neuer beruflicher Situation und Trainingsanspruch muss neu ausgelotet werden und in einigen Dingen bedarf es einer völligen neuen Orientierung, was für einen Routine Menschen besonders schwierig ist.

Im Training brauche ich Routinen, wie zum Beispiel einen festen Rhtymus aus Be- und Entlastungstagen in Form von 3-2 oder 3-3 Trainingstagen, gepaart mit einem Ruhetag. Bestenfalls Montags und Donnerstags oder Freitags als Ruhetag. So leicht die Theorie, so schwer die Umsetzung und das musste ich im August besonders lernen.

Ich liebe den Intervalldienstag aber beruflich ist der Dienstag künftig auch stark frequentiert, außerdem habe ich familiäre Verpflichtungen, so dass das Training an dem Tag eine zeitliche Herausforderung wird. Zeitliche Herausforderungen und intensive Trainingseinheiten sind aber kein guter Mix, so dass das Training oftmals auf der Strecke blieb.

Meine Planung muss vorausschauender werden. Jahrelang habe ich meine langen Trainingseinheiten unter der Woche abfahren können, durch Schichtdienst und Wochenenddienste war viel Zeit unter der Woche. Jetzt bin ich in einer Phase in der die Wochenenddienste weniger werden und das Arbeitsleben ohne Bereitschaftsdienste sich mit den alten Trainingszeiten extrem duelliert. Umdenken ist in dem Prozess aber noch schwierig.

Trainingsrückblick August – Die Ziele 

Während ich im Juli kleine Brötchen backen wollte und kleinschrittig meine Ziele formulierte, habe ich mit dem erfolgreichen Juli im Rücken mich selbst zu sehr gefordert. Mehr Umfang, mehr TSS, mehr harte Einheiten und ein CP20 Test. Und das bei etwas steigender beruflicher Belastung, sowie Veränderungen in Nataschas Berufsleben.

Nicht 4h, sondern gleich 6 h Training waren das Ziel. Nicht weiter möglichst konstant fahren, sondern direkt in Trainingsbereiche wie Vo2Max vorstoßen, die mir sowieso immer lästig sind.

KW 31: Ruhewoche

Nach dem Kroatien Urlaub, den wir in den nächsten Wochen weiter Revue passieren lassen, stand eine Ruhewoche auf dem Programm. Bisher haben wir nur über unsere Wanderung und meine Bergrettung im Urlaub berichtet. Fraglich ob nach den beiden Ruhetagen direkt eine spiked Tempo Einheit zielführend war, allerdings machte sie extrem viel Spaß mit fünf Bergwiederholungen an der Sophienhöhe. Die beiden Tage danach waren dann regenerativ und Sonntags habe ich mit einer 2,5h Einheit die Ruhewoche abgeschlossen. Die Leistungswerte waren zufriedenstellend und ich fühlte mich richtig gut.

Zahlen, Daten und Fakten: Ruhewoche; 4 Trainingstage, 6:20, 160km, 1100hm, 310 TSS*. 


KW 32: Umfangswoche 1

Montag bleibt der Schontag. Dienstags dann nach einem langen Arbeitstag irgendwie intermittierende Intervalle fahren. Also 30 Sekunden Be- und 30 Sekunden Entlastung über 10min mit 10min Pause danach und insgesamt 3 Sätzen. Hat geklappt aber mich auch viel Energie gekostet. Mittwochs konnte ich mit vier Stunden Training mit Fatmax Intervallen nachsetzen. Zum westlichsten Punkt Deutschlands war auch genug Motivation vorhanden.

Meinen Dreierblock am Wochenende habe ich dann in der Umfangsteuerung gedreht. Freitags lange Einheit, Samstags kürzer und Sonntag Bergintervalle. Insgesamt fühlte ich mich in dieser Woche gut und es funktionierte alles reibungslos, auch wenn ich hier und da auf 30 Minuten verzichtet habe.

Zahlen, Daten und Fakten: 5 Trainingstage, 12:30h, 300km, 1630hm, 590 TSS*. 


KW 33: Umfangwoche 2 – das Unheil beginnt

Der schlimme Dienstag! Geplant war Bike2Work und Bike2Home mit erneuten IE-Intervallen. Am Ende war es eine Nullnummer. Um es vorweg zu nehmen, es gab seitdem keinen Dienstag mehr mit einem Trainingserfolg. Dazu später mehr.

Die vier folgenden Einheiten waren alle wieder in Ordnung. Mittwochs 2h G1, Donnerstags K3 Intervalle an der Sophienhöhe und das Wochenende mit zwei Arbeitstagen habe ich trotzdem für zwei lange Trainingseinheiten nutzen können. Samstags habe ich endlich mal wieder die vollständige MTB Discovery Runde gefahren, ein Highlight mit endlosen Trails von Brunssum bis Heerlen. Tagsdarauf habe ich nach der Arbeit eine lange G1 Runde über Aachen Richtung Eifelausläufer gemacht.

Zahlen, Daten und Fakten: 4 Trainingstage, 11:30h, 240km, 2347hm, 590 TSS*. 


KW 34: Test und Vorbereitung auf das Trainingslager @ Home

Jetzt hieß es dranbleiben. Geplant war für die kommenden beiden Wochen die Umfänge zu erhöhen. Es kam aber anders. Bereits Dienstags war keine Zeit für den FTP Test, weil er blöd geplant war und Termine auf der Arbeit meine Aufmerksamkeit verlangten. Mittwochs stieg ich wie die Woche davor dann nach zwei freien Tagen wieder ins Training ein. Allerdings war die Umstellung aufgrund von Arbeit mit einem freien Donnerstag und Fr-So als Dreierblock nicht leistbar und ich fand Freitag und Samstag nicht ins Training. Am Sonntag konnte ich immerhin mit einer Tempoeinheit Schadensbegrenzung betreiben. Aber Umfangerhöhung schaut anders aus. Und Konstanz ebenso, ich wollte viel und habe die Basics vergessen.

Zahlen, Daten und Fakten: 2 Trainingstage, 4:20h, 120km, 600hm, 200 TSS*. 


KW 35: Trainingslager @Home

Montags habe ich dann nach einer Fortbildung noch eine intensive Einheit auf dem Rad gefahren und damit wenigstens einen zwei Block (So-Mo) gefahren. Dienstags war geplant frei. Mittwoch ebenso. So endete der Monat durchwachsen. Sportliche Fortschritte und organisatorische Rückschritte.

Der September Start glückte dann gut und endete mit einem erfolgreichen Stoneman Arduenna in der silber Variante. Dazu dann aber im kommenden Trainingsrückblick mehr, weil es den August nicht mehr betrifft.

Zahlen, Daten und Fakten: 5 Trainingstage, 18:45h, 345km, 5800hm, 870 TSS*. 


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Zahlen, Daten und Fazit

„Nur“ 35h, 19 Trainingseinheiten, 870km Mountainbike mit 5900hm, 1750 TSS*, 21000kcal. 

Die nackten Zahlen gefallen mir nicht. Anders als im Juli sind zu viele Einheiten ausgefallen, aufgrund von schlechter Planung und wenig vorausschauendem Denken. Das wird in den kommenden Wochen das neue Ziel werden, sich den neuen beruflichen Gegebenheiten weiter anzupassen und das Training wieder mit den Tagesanforderungen zu verschmelzen.

Trotzdem bin ich zufrieden, denn ich habe an #immerweiter festgehalten und die absolvierten Trainingseinheiten waren ein weiterer Schritt nach vorne. Insbesondere die Performance am Berg sowie das Training im Gelände waren ein großer Schritt nach vorne.

Ausblick September

#immerweiter. Zum Saisonende nochmal ordentlich einen raushauen ist der Plan. Allerdings bremsen mich die Erfahrungen aus Juli, so dass ich meinen Anspruch anpassen werde. Mit dem Stoneman Arduenna und einem Basecamp habe ich zwei große Herausforderungen vor mir. Ankommen lautet das Ziel. Darüberhinaus werde ich mit meinem neuen Trainer meine Leistung testen, um die ersten Vorbereitungen auf das Wintertraining zu treffen.

Spaß haben, Kilometer fahren und Erfahrungen sammeln lautet mein Ziel für die nächsten acht Wochen, bevor ich eine kurze Saisonpause einlegen werde und dann den vollen Fokus auf 2023 lege.


Der erste Meilenstein ist geglückt. Nach 2020 konnte Daniel ein zweites Mal den Stoneman Arduenna finishen. Und es war nicht das letzte Mal. Ein Bericht im Blog folgt in Kürze.

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In Zeiten des Ukraine Kriegs und der damit verbundenen Ohnmacht bleibt uns nicht viel mehr als Dankbarkeit wie gut es uns in Mitteleuropa trotzdem noch geht. Frei nach dem Motto Besuchen Sie Europa, solange es noch steht der feinen Musikband Jack Pott.

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Ardennen Liebe. Da, Wonder Wurzelteppich seine Heimat hat.

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New socks day.

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Moin Montag. Ausreden gibt es immer. Chancen nicht.

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Es ist immer noch surreal: Während bei uns Panzer in einem freizugänglichen Militärgebiet als Fotoobjekte herumstehen und immer noch bedrohlich wirken, herrscht in Europa weiterhin ein Krieg und UkrainerInnen sind alltäglich davon bedroht.

Solidarität mit der Ukraine. 🟡🔵

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Was ist das? Fühlte sich an wie eine Dusche, allerdings hörte es gar nicht mehr auf.

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Start your week right! Montag ist bei uns Schontag. Ein ruhiger Kaffeemoment, bevor die Kinder in die Schule müssen und die Arbeit ruft.

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